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Personalabbau bei der Polizei trotz Überstundenberg? (06.10.2016)

Olaf in der Beek, Kreisvorsitzender
Olaf in der Beek, Kreisvorsitzender
Nach einer aktuellen Prognose sollen bis zum Jahr 2020 insgesamt 112 Planstellen im Bereich des Bochumer Polizeipräsidiums wegfallen. "Das wäre für das Polizeipräsidium Bochum schon ein erheblicher Aderlass", kritisiert Olaf in der Beek, Kreisvorsitzender der FDP Bochum. "Wenn mehr Beamte in den Ruhestand gehen als neue Kräfte eingestellt werden und der Behörde zudem Planstellen weggenommen werden sollen, dann sind das wenig überzeugende Gründe. Es ist schließlich nicht so, als gäbe es im Polizeipräsidium Bochum nicht genug zu tun. Zum letzten Jahresende hat der aufgelaufene Überstundenberg dort sage und schreibe 271.081 Stunden betragen. Wie man diesen Berg abtragen will, wenn das Personal weniger werden soll, ist mir völlig schleierhaft."

"Nordrhein-Westfalen muss endlich bei der Polizeistärke und -dichte im Ländervergleich vom Schlusslicht zum Vorreiter werden. Zusätzliche Belastungen und Aufgaben der Polizei verlangen auch ausreichendes Personal, vorhandene Aufgaben müssen mit Augenmaß überprüft werden. So gilt es Polizeivollzugsbeamte von der Begleitung von Schwertransporten und Geschwindigkeitsmessungen ohne Anhaltevorgang zu entlasten. Unsere Hauptkommissare müssen adäquat von Wach- und Objektschutzaufgaben entlastet werden. Auch sonst müssen die Polizeibeamtinnen und –beamte dringend von Verwaltungsbürokratie befreit werden", fordert Olaf in der Beek abschließend.


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