FDP Bochum

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Weggang von Intendantin Romy Schmidt wirft Fragen auf. (01.03.2018)

Haltt: „Provinzposse am Prinz-Regent ist schlecht für die Kulturstadt Bochum.“

PRINZREGENTTHEATER Bochum
PRINZREGENTTHEATER Bochum
Romy Schmidt, Intendantin des Prinz-Regent-Theaters, hat angekündigt, ihren Vertrag nicht mehr zu verlängern. Sie schlägt damit das überraschend kurze Verlängerungsangebot von nur einem Jahr aus. „Die Nachricht, dass Romy Schmidt nach Erfüllung ihres Vertrages dem Prinz-Regent-Theater den Rücken kehren wird, ist so überraschend wie traurig. Mit ihr verliert Bochum eine wichtige Gestalterin unserer Kulturszene“, so Felix Haltt, Vorsitzender der Fraktion „FDP & DIE STADTGESTALTER“.

„Mit dem Blick auf das mehr als maue Angebot des Trägervereins und der Erinnerung um die Posse um die Vertragsverlängerung im letzten Jahr, muss man sich jetzt fragen: Wurde alles richtiggemacht?“


„Bereits im letzten Jahr musste man die Posse um die Vertragsverlängerung von Romy Schmidt zähneknirschend beobachten“, erklärt Haltt. „Man blickt zwar nicht hinter die Kulissen, aber das, was nach draußen drang, hat schon ein sehr schlechtes Bild abgegeben und wirkte sehr nach Provinz. Nach der erfolgreichen und überzeugenden Arbeit der Intendantin gänzlich von einer Vertragsverlängerung abzusehen, war damals schon unverständlich.“

„Eigentlich konnte man die Hoffnung haben, dass die bestehenden Konflikte überwunden waren. Wenn alle Mediation, sogar unter Einbeziehung des Kulturdezernenten, ein Wechsel beim Vorstand des Trägervereins und alle Bemühungen nun aber nur in einem weder schlüssigen, noch nachvollziehbaren Pro-Forma-Angebot von einer einjährigen Vertragsverlängerung münden, dann stimmt das schon nachdenklich“, so Haltt. „Dem Ruf der Kulturstadt Bochum erweist der Trägerverein des Prinz-Regent-Theaters damit auf jeden Fall einen Bärendienst. Man muss sich angesichts des Imageschadens für unsere Stadt schon die Frage stellen, ob der Verein in dieser Sache professionell gehandelt hat.“

Angesichts dieser Entwicklungen flüchtet sich Haltt bei der abschließenden Beurteilung des Vorgangs in bittere Ironie: „Aber vielleicht erhält das Prinz-Regent ja demnächst einen Theaterpreis: Hans Hanke gibt als neuer Vorstand die Broll-Pape so überzeugend, dass der Wechsel an der Spitze des Trägervereins gar nicht auffällt.“

„Wir möchten uns für die geleistete Arbeit bei Romy Schmidt bedanken. Schmidt war stets eine engagierte, innovative und streitbare Kulturschaffende. Unter ihr hat sich das Prinz-Regent-Theater einen neuen Ruf und eine charmante Leuchtturmfunktion erarbeitet. Das hat vielen Bochumerinnen und Bochumer gefallen, aber auch neue Gäste in unsere Stadt gelockt. Sie wird schwer zu ersetzen sein“, sagt Haltt abschließend.


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