FDP Bochum

Kreisverband

Jugendliche per Smartphone in Kommunalpolitik einbinden. (08.02.2019)

Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER" will Beteiligung über App.

Felix Haltt, Fraktionsvorsitzender
Felix Haltt, Fraktionsvorsitzender
Eine moderne Form der Jugendbeteiligung schlägt Felix Haltt, Vorsitzender der Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER", vor: "Wir müssen die Jugendlichen dort abholen, wo sie sind - an ihrem Smartphone. Per Abstimmungen und Kommentare sollen Bochumer Jugendlichen ihre Meinung künftig über eine App einbringen können." Bochum solle sich hier ein Beispiel an anderen Städte nehmen.

"Das Smartphone ist aus dem Leben von jungen Menschen nicht mehr wegzudenken. Das Smartphone ist immer dabei, immer eingeschaltet und wird regelmäßig genutzt. Wie könnte man Jugendliche also besser erreichen als über ihr Tablets und Smartphones?", so Haltt, der auch Mitglied im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie ist.

Der Fraktionsvorsitzende hat daraufhin bei anderen Städten genau hingeschaut: "Am meisten hat mich bislang das Programm 'Yovo' beeindruckt." Yovo ist die Kurzform von Your Voice. Die Stadt Bisslingen testet zurzeit diese mit dem Innovationspreis BEST OF sowie dem Digital Leader Award TOP50 ausgezeichnete App. "Per Pushnachricht, wie man dies zum Beispiel von WhatsApp kennt, erscheinen Umfragen zu spannenden Themen auf dem Smartphone. Die Jugendlichen können dann mit wenigen Klicks schnell ihre Meinung rückkoppeln. Einfacher können wir uns das Feedback der Bochumer Jugendlichen nicht einholen", erläutert Haltt.

Damit die Jugendlichen nicht durch für sie unpassende Fragen genervt sind und dennoch ein möglichst breites Altersspektrum für das Nutzen der App in Frage kommt, ließen sich die Zielgruppen nach Alter, Geschlecht und Ort filtern. Eine spezielle Eingabe- und Auswertungsmaske erleichtert dabei die Betreuung auf Seiten der Stadt.

Solche Apps bieten aber noch mehr Möglichkeiten. "Wir können uns auch vorstellen, dass spezielle Ratschläge und wichtige Warnungen der Polizei direkt an die Jugendlichen weitergeleitet werden", meint Haltt. Anders als durch Mitteilungen über konventionelle Medien oder Social-Media-Plattformen gäbe es auf diesem Nachrichtenweg keine Streuverluste. "Das ist auch ein großer sicherheitsrelevanter Vorteil", findet Haltt.

Mit Pfullingen und Balingen testen zwei weitere Städte Apps für Jugendbeteiligungen. Die Fraktion "FDP & DIE STADTGESTALTER" stellt dazu eine Anfrage im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie am 13.02.2019.


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